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ROTWILD IM SCHÖNBUCH
FAKTEN STATT VERMUTUNGEN

Die Rotwild-Initiative Schönbuch setzt sich für ein transparentes, wissenschaftlich nachvollziehbares und verantwortungsvolles Wildtiermanagement ein.

WARUM WIR HANDELN

Immer mehr Naturbeobachter, Spaziergänger und Besucher berichten von deutlich weniger Rotwildsichtungen im Schönbuch. Auch die Brunftführung 2025 wurde von vielen Teilnehmern als enttäuschend wahrgenommen, da kaum Tiere beobachtet werden konnten.

Trotzdem werden weiterhin Abschüsse durchgeführt – nach unserer Auffassung auf Grundlage unklarer und nicht ausreichend transparenter Bestandsschätzungen.

Wir sagen klar:
Wildtiere dürfen nicht auf Verdacht geschossen werden.

UNSERE FORDERUNGEN

• Sofortiger Abschussstopp für Rotwild im Schönbuch
• Transparente Offenlegung aller Bestandsdaten und Gutachten
• Unabhängige Wildzählung mit moderner Drohnentechnik
• Wissenschaftlich nachvollziehbare Grundlagen für zukünftige Entscheidungen

WARUM DROHNENTECHNIK?

Moderne Drohnen ermöglichen eine deutlich präzisere und nachvollziehbarere Erfassung von Wildtierbeständen. Solche Verfahren werden bereits erfolgreich in anderen Regionen Deutschlands eingesetzt, unter anderem in der Eifel.

Nur belastbare Daten schaffen Vertrauen und ermöglichen verantwortungsvolle Entscheidungen.

WOFÜR WIR STEHEN

• Schutz heimischer Wildtiere
• Transparenz und Nachvollziehbarkeit
• Verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Lebensraum
• Wissenschaft statt Vermutungen

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE INITIATIVE

Gemeinsam können wir uns für mehr Transparenz, verantwortungsvolle Entscheidungen und den Schutz des Rotwildes im Schönbuch einsetzen.

www.rotwild-initiative-schönbuch.de

Rotwild-Initiative Schönbuch
Für Wildökologie & Naturschutz

  • 🟢 Warum eine Drohnenuntersuchung im Schönbuch sinnvoller ist als reine Abschuss- und Bestandsschätzungen
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  • Gerade bei einem etwa 4000 ha großen, gatterähnlich begrenzten Gebiet mit guten Lebensbedingungen wird eine Drohnenuntersuchung noch sinnvoller und wichtiger.
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  • Denn dort gelten völlig andere Voraussetzungen als in frei wandernden Rotwildgebieten
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  •  🔵 1. Der Bestand ist dort überhaupt real erfassbar
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  • In einem begrenzten Gebiet kann Rotwild:
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  • * nicht beliebig abwandern,
  • * nur eingeschränkt zuwandern,
  • * und hält sich dauerhaft innerhalb des Systems auf.
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  • Dadurch ist eine nahezu vollständige Erfassung per Wärmebilddrohne möglich.
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  • Das macht die Ergebnisse deutlich genauer als:
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  • * Abschusszahlen,
  • * Sichtbeobachtungen,
  • * oder Hochrechnungen.
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  •  🟢 2. Ideale Bedingungen bedeuten nicht automatisch „Überbestand“
  •  
  • Wenn im Gebiet vorhanden sind:
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  • * Ruhezonen,
  • * Winterfütterung,
  • * Wasser,
  • * Deckung,
  • * strukturreiche Waldflächen,
  • * wenig natürliche Feinde,
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  • dann kann das Gebiet naturgemäß mehr Rotwild tragen als ein normaler Wirtschaftswald.
  •  
  • Die entscheidende Frage ist daher nicht:
  •  
  • > „Wie viele Tiere wirken viel?“
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  • sondern:
  •  
  • > „Wie viele Tiere kann dieses Gebiet ökologisch tatsächlich tragen?“
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  • Dafür braucht es belastbare Daten.
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  • 🟠 3. In einem Gatter lässt sich die Tragfähigkeit wissenschaftlich prüfen
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  • Bei 4000 ha kann man sehr genau untersuchen:
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  • * tatsächliche Wilddichte,
  • * Gesundheitszustand,
  • * Altersstruktur,
  • * Kälberanteil,
  • * natürliche Entwicklung,
  • * Vegetationsentwicklung,
  • * Verbissflächen,
  • * Einfluss von Besucherströmen.
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  • Eine Drohnenkartierung wäre dafür die objektive Grundlage.
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  • 🔴 4. Abschüsse verändern den Bestand künstlich
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  • Wenn der Bestand ständig über Abschüsse reguliert wird, entsteht ein verzerrtes Bild:
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  • * natürliche Sozialstrukturen fehlen,
  • * Rudel werden aufgelöst,
  • * Tiere werden unruhiger,
  • * Wild verteilt sich anders,
  • * Schäden können sogar zunehmen.
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  • Ohne exakte Bestandserfassung bleibt unklar:
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  • * ob tatsächlich zu viele Tiere vorhanden sind,
  • * oder ob Managementfehler die Probleme verursachen.
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  • 🔵 5. In einem abgegrenzten Gebiet sind Schätzungen nicht mehr zeitgemäß
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  • Gerade weil das Gebiet begrenzt ist, wäre es heute technisch möglich:
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  • * nahezu vollständige Wärmebildzählungen,
  • * regelmäßiges Monitoring,
  • * objektive Dokumentation,
  • * wissenschaftliche Langzeitdaten
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  • durchzuführen.
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  • Wenn trotzdem hauptsächlich mit Schätzungen gearbeitet wird, ist Kritik daran fachlich nachvollziehbar.
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  • 🟢 Starkes Argument für die Initiative
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  • > „In einem rund 4000 ha großen, gatterähnlich begrenzten Lebensraum mit idealen Bedingungen für Rotwild ist eine moderne wissenschaftliche Bestandserfassung mittels Wärmebilddrohnen problemlos möglich und deutlich aussagekräftiger als bisherige Schätzungen oder reine Abschusszahlen.“
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  •  🟤 Der Schönbuch ist kein klassischer Wirtschaftswald
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  • Wenn dort:
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  • * Wildruhezonen bestehen,
  • * Fütterungen stattfinden,
  • * Naturschutz und Erholung im Vordergrund stehen,
  • * und das Gebiet eingezäunt bzw. begrenzt ist,
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  • dann kann man den Maßstab eines intensiv bewirtschafteten Forstes nicht einfach übertragen.
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  • Das Rotwild ist dort Teil des Ökosystems und der Landschaft.
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  • ✅ Fazit
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  • „In einem 4000 ha großen, begrenzten Rotwildgebiet sind bloße Schätzungen nicht mehr ausreichend. Moderne Wärmebilddrohnen könnten den tatsächlichen Bestand objektiv erfassen und endlich eine wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungen schaffen.“
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